Wenn Sklaven über Freiheit spekulieren,
sich gar einbilden, etwas davon zu verstehen -
wieviel Brauchbares kann dabei herauskommen?
Nein, diesbezüglich spielt keine Rolle,
welchem Herrn sie bewusst oder unbewusst dienen.
Oder würden Sie einem Blinden
selbstgemaltes Bild abkaufen,
nur weil er Ihnen anschaulich schildert,
er sei aus diesen oder jenen Gründen
bzw. sowieso nur theoretisch erblindet?
Ich würde es unter Umständen tun -
jedoch aufgrund ureigener Motive,
die ich höchstwahrscheinlich
schmunzelnd für mich behielte.
Das Gros der Menschenwelt
ist erschreckend schlicht gestrickt.
Wogegen nichts zu sagen wäre,
vermasselte es nicht regelmäßig echten Spaß
und sorgte für sinnbefreites Endlosschwermeer.
Keine Ahnung, warum so viele nicht wissen,
was sie tun.
Schon gleichnamiger Film
gab sich seinerzeit damit zufrieden,
die Tatsache als Ursache zu nennen.
Und beschränkte sich darauf,
Auswirkungen von etwas zu beschreiben,
das in sich höchst fragwürdig ist.
Walschneckenperspektive sieht es so:
Angeblich aufgeklärte und freie Menschen
opfern Lebenszeit anonymer Informationspflicht.
Für Informationen,
die sie spürbar schlecht draufbringen.
Statt dieses freudlose Tun einfach zu unterlassen,
opfern sie noch mehr Lebenszeit und -energie,
fremdverursachter schlechter Stimmung zu frönen.
Und deklarieren die dann als Realitätsbewusstsein.
Welches sie natürlich nicht besser draufbringt,
doch daran scheint ihnen offensichtlich
recht wenig gelegen zu sein -
weil Lebensfreude für sie etwas,
auf das man Anspruch an andere stellen kann.
Sofern die dem Anspruch nicht genügen,
beschließt man halt folgerichtig Trotzreaktion.
Und erklärt diese für noch realitätsbewusster.
Ääääähm ..... wird's denn irgendwann gehen?
Nein, ganz offenbar nicht.
Denn der düstere Faden zieht sich unmunter weiter -
mitten hinein und quer durchs private Leben.
In welch vereinnahmendem Ausmaß,
begreift ein Wal nur sehr langsam.
Und sowieso nie gänzlich.
Weil's doch so artfremder Faden ist.
Alles, was er zu tun vermag,
ist Signale auffangen und diese -
ungeachtet ihrer Fremdartigkeit -
möglichst sinnvoll in sein Koordinatensystem
zu integrieren.
Dabei entdeckt er nicht selten Verwunderliches.
Zum Beispiel menschliches Denken und Verhalten
in punkto persönliche Freiheit und Liebesleben.
Hiesiger Wal ist ja ein Weibchen.
Einschub:
Da geht's übrigens schon los:
Menschen haben keinerlei Bedenken,
Walweiber als Weibchen zu bezeichnen -
ganz egal, wie groß und selbstbestimmt diese sind.
In jedem Fall sind diese
größer und selbstbestimmter
als jedes Menschenweib je sein wird.
Das jedoch verwahrt sich zumeist
gegen solche Bezeichnung,
wittert darin unerträgliche Zumutung,
weil Verniedlichung.
Ganz so, als sei nicht schon
diese Befürchtung einfach nur niedlich.
Ich meine, wer weiß, wer er ist,
mag ja darob einige Probleme haben,
aber Angst vor Verniedlichung
gehört ganz bestimmt nicht dazu.
Solcherlei Furcht ist sicheres Indiz dafür,
dass jemand nicht weiß, wer er ist.
Denn was kümmert's Eichen bzw. Wale,
was sich grade an ihnen schubbert?
Hiesiger Wal ist also ein Weibchen.
Doch anders als Wale eben dennoch Mensch.
Weshalb es nur bedingt Herdenleben braucht.
Kinderaufzucht hat es längst hinter sich.
Waschechter Grund mehr,
sich auf sich selbst zu besinnen.
An Bullen ist es nach wie vor interessiert.
Leben wär ja auch nur halb so schön,
blendete man unterhaltsame Gegenpoligkeit aus.
Man wird ja nicht lahm und taub und unempfindsam,
nur weil man keinen Nachwuchs mehr will.
Und so man echtes, sprich freies Weibchen ist,
hat man auch kein Interesse daran,
Männchen an kindesstatt zu adoptieren.
Tatsächlich pflegt man als freies Weibchen
nur zwei geschlechtsbezogene Optionen.
Die eine visiert freie Partnerschaft an -
ohne Brutpflegeambitionen oder ähnliche Knechtschaft.
Partnerschaft bedeutet nicht Hauptsache-dass,
sondern in erster Linie Seelenverwandtschaft.
Ob mit oder ohne Sex -
die Frage stellt sich erst,
wenn solcher aus welchen Gründen auch immer,
nicht möglich ist.
Sex ist schön und wichtig,
jedoch nur temporär das Schönste und Wichtigste.
Woraus sich stringent zweite Option ergibt:
Zumindest temporär möchte Sex
schon mal Schönstes und Wichtigstes sein.
Türlich ist Sex mit Seelenpartner Allerschönstes.
Aber es gibt bestimmt 103 Gründe,
solchen nicht erleben zu können.
Soll man sich deshalb die Kugel geben?
Wäre hochgradig albern,
weil völlig ausreicht,
darob manch trauriges Lied zu singen.
Man ist, was man ist
und genauso lebt man sich -
wie auch immer das im Einzelfall aussieht.
Das Gros geländersüchtiger Menschen
sieht das viel verkrampfter.
Wider alle echten Gegebenheiten
wird da Du-darfst und Du-darfst-nicht postuliert.
Ganz so, als sei dies je ernsthafte Frage gewesen.
Ich darf grundsätzlich alles.
Und tu darum grundsätzlich alles,
was mir und nur mir richtig erscheint.
Wessen Stimme als der meinen
sollte ich denn sonst folgen?
Der der Erwartung und Enttäuschung anderswo?
Ja HimmelArschundZwirn, wo käme ich denn hin,
wenn ich Zweisamkeit als solch billigen Kuhhandel
erachtete und behandelte?
Ist doch nicht meine Kanne Bier,
wenn jemand versäumte, selbstbewusst zu werden.
Muss ich humpeln, nur weil's Hinkende gibt?
So naiv, das für mir angemessen zu halten,
war ich noch nie.
Dito nicht naiv genug,
aus Angelogenwerden Vertrauensfrage zu schnitzen.
Von mir aus kann lügen, wer will.
Tut mir nicht weh.
Denn viel mehr als Lügen
interessieren mich die Gründe für solche.
Und natürlich das:
Wer mich anlügt, hält mich für klein.
Und wer mich für klein hält,
ist zu klein für mich.
Unterm Strich also bloße Formatfrage.
So einfach.
Bezeichnend jedoch,
wie spießbürgerliche Doppelmoral
ruckzuck säuerlichen Zeigefinger hebt,
sobald Weibchen selbstbestimmenden Kurs schwimmt.
Da wird dann geprokelt und gespannt,
was es denn zu spielen beliebt,
wenn es spielt.
Stets bemüht, wenn schon keinen handfesten,
dann doch wenigstens
psychosomatischen Strick zu knüpfen.
Denn wohin käme Spießbürgers Welt schließlich,
wenn seine heimliche Ruckzuck-Schmuddel-Nummer
plötzlich als zwanghaftes
Ich-Will-Trotzalledem dastünde,
derweil andere frank und frei spielen,
was ihnen gerade gefällt?
Ob Päpstin, Luder oder Gänseblümchen -
freie Walweibchen entscheiden selbst,
was sie wann mit wem spielen mögen.
Im Wissen darum,
dass sie spätestens am Tag darauf
wieder allein unterwegs sind.
Im Vorbeigleiten schappen sie schon mal
nachhechelnde Bildzeitungsschlagzeilen auf,
stutzen kurz, denken dann 'Uuups - na, sowas!'
und schwimmen schmunzelnd weiter.
Ich hab keinen launischen Kindskopf an der Backe,
den ich kompensieren muss.
Und werd auch noch mit 70
interessant genug sein,
ohne mütterliches Gedöhns
und / oder andere Überdosen zu faszinieren.
Darum muss ich nicht lügen.
Und darf sogar zittern.
Ja, ich genieße meine Freiheit -
mit aller Vielfalt, die sie mir schenkt.
Und fast mehr noch mit dem,
was ich nicht brauche.
Andere mögen allergisch
auf gelebte Freiheit reagieren -
sei ihnen unbenommen.
Ich meinerseits hab was gegen Enge.
Halt jedem seins.
Vom Mögen hält mich meins nicht ab.
.....
Die Sache ist einfach die:
Hiesiges Problem war noch nie Nicht-Können.
Wird's auch nie sein.
Hiesiges Nicht-Problem heißt Nicht-Wollen.
Immer dann, wenn's mir beliebt.
Dagegen ist kein externes Kraut gewachsen.
Galerien sind auch bloß bescheidene Kontrollversuche.
.....
Ansonsten ist die neue Lieblingsbar
einfach nur geil.
Dass hier Schmutziges weißgewaschen wird,
hab ich schon beim Türöffnen gerochen.
Sollte mich das etwa hindern,
mich hier wohl zu fühlen?
Gar, die zu sein, die ich bin?
Nicht doch.
Derlei überlass ich
Jugendzentrumsinitiativen und Ewiggestrigen.

.....
Natürlich bin ich unterschwellig
noch immer zornig.
Gibt schließlich nix,
dass diesen Zorn
hätte mildern können -
tiefer, als Oberfläche reicht.
Gleiches gilt für Traurigkeit.
Aber es ist und bleibt
Privatzorn und -traurigkeit.
So privat, wie die Ursache war.
Nicht ich hab Ureigenes bloßgestellt.
Wurde nicht mal gefragt.
Das nehme ich übel.
Sehr übel.
Und seh darum nach wie vor keinen Grund,
zu schenken, was genommen wurde.
Alles andere ..... peanuts .....
.....
Bei der Dame-Variante 'Schlagdame'
sind die Regeln die gleichen wie beim Damespiel,
aber das Spielziel ist ein anderes:
Wie beim Räuberschach gewinnt derjenige Spieler,
der als erster alle Steine opfern konnte.
Vas-banques ..... und top.
.....
Sie können nicht mal Rechnung geben.
Dafür gibt's dubioses Hinterzimmer.
Boah, müffelt das .....
